Das richtige Blog-Layout

Die richtige Plattform ist gefunden und endlich geht der Blog online. Dann kommt die Enttäuschung, denn optisch ist er noch wenig ansprechend. Das sollte sich bald ändern, denn das Blog-Design fällt dem potentiellen Leser ins Auge, bevor er den ersten Satz gelesen hat. Im schlimmsten Fall findet er es so wenig ansprechend, dass er die Seite direkt wieder verlässt. Ein passendes Layout ist wichtig und eines zu erstellen, kein Hexenwerk.

Was will ich eigentlich?

Wenn der Blog online geht, wird er zunächst in einem Standarddesign angezeigt. Diese Einstellungen sind langweilig und lassen den Blog aussehen wie einen beliebigen. Ein neues Layout muss her. Am Anfang des Designens stehen Fragen wie: was gefällt mir und was soll der Blog repräsentieren? Zur Inspiration lohnt sich ein Blick auf andere Blogs derselben Nische. Vollständiges Kopieren sollte vermieden werden, denn schließlich soll der Blog sich von der Menge abheben und für etwas Eigenes und Neues stehen.

Selbst designen

Wer nach diesen Überlegungen eine genaue Vorstellung im Kopf hat, will diese gerne sofort selbst umsetzen. Das Layout komplett selbst zu gestalten führt definitiv zu einem personalisierten Ergebnis. Dafür sind jedoch Grundkenntnisse im Designen und Programmieren notwendig. Wem diese Kenntnisse fehlen oder wer nicht genug Zeit hat, der kann auch nur Teilelemente selbst erstellen. Eine weitere Option sind Theme-Generatoren, für die keinerlei Programmierkenntnisse notwendig sind. Das gewünschte Theme entsteht per Drag and Drop und kann dann als Vorlage heruntergeladen werden.

Vorgefertigtes Theme

Es ist gar nicht immer notwendig, ein eigenes Theme zu erstellen. Das Internet ist voll mit Vorlagen, die für den eigenen Blog genutzt werden können. Einige dieser Themes stehen sogar kostenlos zur Verfügung. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten, da kostenlose Angebote häufig Spamlinks oder Malware enthalten. Die kostenlosen Themes werden auch häufiger genutzt und erschweren es damit, sich von der Masse abzuheben. Kostenpflichtige Themes haben meist eine bessere Qualität und bieten zusätzlich einen Support und regelmäßige Updates.

An den eigenen Blog anpassen

Wer das perfekte Theme gefunden hat, sollte es an die eigenen Vorstellungen anpassen. Die Anpassungsmöglichkeiten reichen von der Farbwahl über die Schriftarten bis hin zur Anordnung einzelner Elemente. Dabei ist es sinnvoll, sich an die eigenen Vorlieben zu halten. Fast noch wichtiger ist es aber, den Geschmack des Lesers zu treffen. Daher kann es wieder nicht schaden, sich an den etablierten Blogs der Nische zu orientieren. Wichtig ist es auch, eine klare Linie herauszuarbeiten und konsequent in ihrer Umsetzung zu sein. Niemandem gefällt ein zusammengewürfelter Blog, bei dem nichts zusammenpasst und bei dem das Design von Beitrag zu Beitrag wechselt.

Persönliches Design anfertigen lassen

Einen Designer mit der Erstellung des Bloglayouts zu beauftragen, kann sehr sinnvoll sein. Mit dem Designer können die eigenen Vorstellungen abgesprochen werden und das entstehende Design ist sehr persönlich und in dieser Form sicherlich kein zweites Mal im Internet zu finden. Auf diese Weise spart man sich selbst eine Menge Arbeit. Allerdings kostet ein Designer auch viel Geld.

Fazit

Ob man den Blog selbst designt, jemand anderen beauftragt oder sich an einer Vorlage orientiert, hängt nicht nur von den eigenen Fähigkeiten und finanziellen Mitteln ab, sondern auch davon, was mit dem Blog erreicht werden soll. Wenn er als Hobbyprojekt angedacht ist, genügt eine kostenlose Vorlage. Soll der Blog dagegen als Grundlage des eigenen Business‘ dienen, sollten durchaus mehr Zeit und Geld investiert werden.