Suchmaschinenoptimierung für Blogger

Die Suchmaschinenoptimierung hat bei vielen Bloggern einen negativen Ruf. Die Gründe dafür sind fragwürdig, denn eigentlich bringt sie nur Vorteile. Entgegen dem Vorurteil muss ein suchmaschinenoptimierter Blog keine schlechte Seite sein. Im Gegenteil: es ist vielmehr eine Seite, bei der sehr viel richtig gemacht wurde.

Warum braucht mein Blog SEO?

Fast alle Blogs gewinnen einen Großteil ihrer Leser über die Suchmaschinen. Wer Leser will, sollte bei den Suchmaschinen also gut ranken, denn nur die ersten Ergebnisse finden Beachtung. Durch Suchmaschinenoptimierung lässt sich in Eigeninitiative eine bessere Positionierung in den Suchergebnissen von Google und Co erzielen. Der Blog wird sichtbarer und bekommt mehr Traffic. Mit den gleichen Beiträgen können nun mehr Leser erreicht werden. Denn darüber, wie populär eine Seite ist, entscheidet nicht nur die Textqualität. Suchmaschinenoptimierung hilft also dabei, dass potenzielle Leser Ihren Blog überhaupt erst finden. Der Content entscheidet dann darüber, ob die Besucher bleiben und ob sie vor allem wiederkommen.

Was sind SEO-Maßnahmen?

Das Feld der Suchmaschinenoptimierung ist sehr weit. Zahlreiche Faktoren spielen ins Ranking der Suchergebnisse mit ein, von denen lange nicht alle bekannt sind. Man unterscheidet jedoch zwischen Onpage- und Offpage-Faktoren. Die Onpage-SEO umfasst sämtliche Optimierungsmaßnahmen, die auf der Webseite selbst vorgenommen werden. Die inhaltliche und technische Optimierung spielen hierbei die größte Rolle. Offpage-SEO meint dagegen die Maßnahmen, die sich außerhalb der Webseite abspielen. Wichtig ist dabei vor allem der Backlinkaufbau. Um die besten Ergebnisse zu erzielen, sollte man beiden Aspekten der Suchmaschinenoptimierung Beachtung schenken.

Auf relevante Keywords setzen

Pro Blogartikel sollte man sich nach Möglichkeit auf ein einziges Keyword beschränken und ihn auf diesen optimieren. Das Hauptkeyword sollte immer wieder verwendet werden, aber auch Synonyme und andere Begriffe, die rund um das Thema relevant sind. Eine allgemeine optimale Keyword-Dichte gibt es nicht, aber Keyword-Stuffing sollte in jedem Fall vermieden werden. Das wird nicht nur von den Suchmaschinen abgewertet, sondern stört auch den Lesefluss der Blogbesucher. Auch dem Title-Tag und den Meta-Angaben sollte man Aufmerksamkeit widmen und nach Möglichkeit auch hier das Keyword einbauen. Weiterhin sollte es auch in der URL enthalten sein.

Guter und einzigartiger Content

Auch wenn die Artikel auf ein Keyword optimiert werden, sollte das nie zulasten der Natürlichkeit und Lesbarkeit des Textes geschehen. Man sollte stets im Hinterkopf behalten, dass man die Artikel in erster Linie für den Leser und dann erst für die Suchmaschinen schreibt. Es ist auch wichtig, einzigartige Inhalte zu erstellen. Von anderen Webseiten zu kopieren oder sich auf dem eigenen Blog zu wiederholen, wirkt sich negativ aus und bringt auch den Lesern keinen Mehrwert.

Artikel ansprechend gestalten

Durch Zwischenüberschriften kann ein Text besser gegliedert werden. Auch aus SEO-Sicht haben Überschriften eine hohe Relevanz, denn die enthaltenden Begriffe werden höher bewertet als die Begriffe aus dem übrigen Text. Am besten sind multimediale Seiten. Durch Bilder und Videos werden Themen nicht nur für den Leser verständlicher, sondern auch von den Suchmaschinen wird diese Vielfältigkeit positiv bewertet. Damit die eingebundenen Inhalte auch als relevant erkannt werden, sollte das Keyword im Bildtitel erwähnt oder für Videos eine Zusammenfassung geschrieben werden.

Technische Optimierung des Blogs

Der Blog soll toll aussehen, aber das sollte nicht zulasten des Rankings oder der Ladezeiten geschehen. Daher sollte ein schlankes Template gewählt und möglichst wenig Javascript verwendet werden. Durch Cachingmechanismen lassen sich die Ladezeiten weiter verringer. Wichtig sind auch eine einfache Navigation, sowie eine flache Informationsstruktur. Sowohl der Leser als auch die Suchmaschine sollten sämtliche Inhalte leicht und ohne Umwege aufrufen können. Auch interne Verlinkungen sind wichtig und tragen dabei zu einer besseren Orientierung auf dem Blog bei.

Backlinkaufbau

Beim Backlinkaufbau geht es darum, dass andere Seiten auf den eigenen Blog verlinken. Das lässt sich zum Beispiel erreichen, in dem man Gastartikel auf anderen Webseiten veröffentlicht. Je hochwertiger der eigene Content ist, desto wahrscheinlicher ist es außerdem, dass andere Seitenbetreiber ihn irgendwann auch von selbst verlinken. Wer selbst aktiv werden will, kann sich in Blog-Verzeichnisse eintragen und Kommentare auf anderen Blogs hinterlassen.

Fazit

Wie viele der Maßnahmen man auf dem eigenen Blog umsetzt, bleibt jedem selbst überlassen. Doch wer den eigenen Blog auf den vorderen Plätzen der Suchmaschinen sehen will, kommt auf dieses Thema nicht herum. Auf lange Sicht lohnt sich SEO auf jeden Fall.